#12 - So gelingt internationaler Markenaufbau in der Maschinenbau-Nische mit Sven-Olaf Jung von Masa
Shownotes
02:43 – Sven-Olaf Jungs Werdegang: 20 Jahre Markenberatung, 160 Kunden, internationale Projekte 04:19 – Was eine starke Marke ausmacht: Vom Perfektionsdenken zur Leidenschaft 06:38 – Marketing in der Nische: Warum Sichtbarkeit auch für Spezialisten entscheidend ist 09:36 – Die Generation der Handshake-Geschäfte verschwindet 10:23 – Digitale Anbahnungsphase im B2B: Informationen müssen snackable sein 12:14 – Markenaufbau braucht Zeit: Warum Geduld die entscheidende Ressource ist 13:09 – Fortschritt im Markenaufbau erkennen: Stetige Entwicklung statt Einzelmaßnahme 14:19 – Vier Jahre bis zur Wirkung: Was der Vertrieb heute bei Masa merkt 15:49 – Wettbewerber kopieren das Konzept, aber nicht die Wirkung 16:29 – KI im Content: Warum der menschliche Faktor entscheidend bleibt 18:10 – Die Content-Strategie von Masa: Vom Fachartikel zum snackable Content 22:01 – Schritt für Schritt zur eigenen Marke: Vom Status quo zur Zieldefinition 23:33 – Markenaufbau vs. schneller Umsatz: Der interne Widerspruch in Unternehmen 25:12 – Konkrete Markenziele am Beispiel "Die Betonköpfe" 27:38 – Ironie und Authentizität wirken stärker als Perfektion 30:00 – Zuverlässigkeit als Markenwert: Service und Glaubwürdigkeit als Fundament 33:00 – Internationalität im Marketing: Sprache allein reicht nicht 37:00 – Regionale Marketingmeetings: Marketing und Vertrieb müssen gemeinsam denken 40:00 – Reale vs. virtuelle Positionierung: Masas Entscheidung für den emotionalen Weg 43:00 – Wenn die Marke auf der Messe lebendig wird: Menschen als Markenbotschafter 45:00 – Den Kommunikationsrahmen nach dem Ziel aufsetzen 47:00 – Woran eine Marke zeigt, dass sie wirklich wirkt
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00:00:00: Eigentlich sind die alle gleich.
00:00:01: Die Sachen, von denen ich geglaubt habe funktioniert... ...die funktionieren in dieser Branche nicht!
00:00:07: Diese Kanäle sind so dicht befeuert mittlerweile,... ...dass man um wahrgenommen zu werden auch irgendwo eine Marke dann sichtbar machen muss.
00:00:18: und das funktioniert dann nicht mit zurücklehnen und warten bis es telefonklingelt.
00:00:23: Wer nicht polarisiert ist unter allen und so komme ich nicht vorwärts.
00:00:29: Und wenn wir uns da nicht zeigen, dann werden wir früher oder später aus den Generationen die noch mit einer Visitenkarte und einem Handschütteln durchs Land gereist sind verschwinden.
00:00:48: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Industrieimpulse Podcast.
00:00:51: Heute zu Gast Sven Olaf Jung, Marketingleiter der MASA GmbH einem internationalen Maschinenbauer und vor allem was sehr spannend ist er war nicht immer Marketingleitern bei MASA sondern früher war er selbst tätig als Markenberater und hat da große Marken die jeder kennt beraten dort markenkonzepte mit aufgebaut.
00:01:09: und genau darüber werden wir heute im podcast sprechen.
00:01:12: Kann Marketing in Nischen funktionieren?
00:01:14: Worauf muss ich bei Markenaufbau achten, was sind vielleicht typische Fehler.
00:01:18: Wie gehe ich vor wenn nicht international agiere und unterschiedliche Märkte unterwegs bin?
00:01:22: also wir haben viele spannende Themen Und jetzt geht es los!
00:01:25: Du kannst dir vielleicht mal ein bisschen genauer vorstellen Was macht die MASA GmbH als auch ja was machst du bei der MASA gmbh?
00:01:31: Ja was
00:01:32: mache ich.
00:01:32: Ich bin Marketingleiter.
00:01:34: seit dem Jahr zwanzig war der Masa Gmb H. Die MASA ist aufgesplittet momentan auf zwei Standorte.
00:01:42: heißt, wir haben einen Standort in Porta Westfalica.
00:01:45: Einen Standort an Andernach.
00:01:48: In Porta westfalica werden Anlagen und Maschinenteile gebaut mit denen man Baustoffe wie Porenbeton-, Porenbetton-Pennel-Elemente oder auch Kalksandsteil produzieren kann.
00:01:59: Und in Andernacht ist ein Teil des Unternehmens das sich auf den Maschinenanlagenbau für Kraue Steine spezialisiert hat.
00:02:07: Das ist also entweder Hohlblocksteine, Pflastersteine oder auch Garten- und
00:02:11: Landschaftsbau-Elemente.".
00:02:13: Was mich so fasziniert hat war... Wir sind ja ursprünglich mit Masa gestartet im Bereich Recruiting und wir hatten uns eigentlich eher später richtig kennengelernt.
00:02:22: als wir dann die ersten Meetings mit euch hatten, fand ich deine Ansätze im Bereich Markenführung wie du das bei Masa aufgebaut hast sehr spannend!
00:02:29: Und im Endeffekt Du hattest ja eine Vorgeschichte, warum du das überhaupt so machen kannst und dementsprechend würde ich mich sehr interessieren.
00:02:37: Erzähl doch mal gerne was hast du auch vorher gemacht bevor du bei Maser gewesen bist?
00:02:41: Und was waren auch die Erfahrungswerte aus der Zeit?
00:02:43: Ja also vor Masern war ich zwanzig Jahre selbstständig als Markenberater habe mittelständische Unternehmen, auch größere und renommiertere Unternehmen die man so kennt beraten teilweise in einzelne Produktnischen.
00:02:57: Teilweise aber auch für komplette Systemansätze wie sie unternehmen Dienstleistungen oder auch Produkte zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Preis auf den Markt positionieren können.
00:03:07: da gibt es durchaus ganz ganz viele Berührungspunkte mit den unterschiedlichsten Branchen Menschen oder auch Gewerken.
00:03:18: Das heißt, es waren im Endeffekt über Hundertsechzig Kunden die ich da betreut habe.
00:03:23: Nicht nur deutschlandweit sondern auch da schon teils international.
00:03:27: aus diesem extremen Mischmarsch aus verschiedensten Branchen ist natürlich... immer wieder was anderes hängen geblieben.
00:03:36: In der einen Branche funktioniert das eine Marketing-Tool besonders gut, in anderen Branchen funktioniert etwas Neues gut und so ist ein Wahnsinnserfahrungsschatz einfach entstanden in diesen zwanzig Jahren.
00:03:47: und da wird mir jetzt gerade bei Masa so richtig wertvoll weil ich da in eine Branche komme die aus meiner Sicht eine ganz schön enge Nische darstellt Und dort witzige Weise Sachen, von denen ich geglaubt habe funktioniert.
00:04:05: Die funktionieren in dieser Branche nicht!
00:04:07: Das hat nichts mit Masa zu tun sondern die Branche tickt einfach ganz eigen und dass sich da aber dann wirklich aus dem Potenzial der letzten zwanzig Jahre auch schöpfen kann um neue Ansätze für Masas zu finden.
00:04:18: Wie war das?
00:04:19: Du hast ja quasi, hast du ja gerade gesagt irgendwie Zeitpunkte dir auch angeschaut Preispunkte als auch die Marken grundsätzlich.
00:04:26: wie würdest du sagen Was macht eine Marke überhaupt aus?
00:04:29: oder wie definierst du quasi auch den Punkt, dass man eine Marcke aufbaut?
00:04:32: Gerade wenn es jetzt um Industrieunternehmen geht, BtoB-Geschäft.
00:04:36: Ich sag mal die Marke unterliegt einem Wandel der Wahrnehmung.
00:04:42: also wir haben gerade so aus den Achtziger und Neunziger Jahren einen Markenwahrnehmungen hauptsächlich über die Perfektion des Unternehmens wahrgenommen.
00:04:51: das heißt Unternehmen haben sich als fehlerfrei die Produkte als fehlerfrei, als die besten auf dem Markt.
00:04:59: Also wir sind die größten und die Besten keine Schwächen zu zeigen.
00:05:04: genau das war im Prinzip der Marketingansatz aus diesen Jahren und ich glaube man hat aber auch in dieser Branche jetzt den Ansatz gefunden sozusagen Die Marke identifiziert sich nicht ausschließlich über diese Features sondern wir müssen an Menschen verkaufen.
00:05:28: Und das war eben dann auch dieser Wechsel, den ich jetzt für MASA in Gang gesetzt habe, dass man aus dieser Perfektion der Anlagen heraustritt und ein Thema der Leidenschaft wechselt.
00:05:45: Also sprich, dass die Leistung von MASA mit den Maschinen und Anlagen emotional wahrnehmen kann oder damit geschafft, dass ich Mitarbeiter und Mitarbeiterin in dieses Marketingkonzept mit integriert habe.
00:06:02: Also sprich von der reinen anonymisierten Firmenwelt, Firmenkonstrukt in eine authentische Markenwahrnehmung – das ist eben das worauf ich hinaus will –.
00:06:16: Marken müssen heute im Prinzip als Mensch für Menschen agieren.
00:06:24: Sie werden eben auch nicht mehr nur als Marke wahrgenommen, sondern die Menschen, die dahinter stehen.
00:06:28: Und das sind die, die hinterher A die Produkte kaufen oder eben auch die Service und die Dienstleistungsarbeiten daran verrichten.
00:06:35: also sprich die Leidenschaft von der einen Seite als auch von der anderen.
00:06:38: Das heißt wir hören ganz häufig von Unternehmen auch ja wir sind in einer Nische.
00:06:43: bei uns funktioniert Marketing nicht so nach dem Auto.
00:06:45: uns kennt schon jeder und Marketing brauchen wir nicht.
00:06:49: je nischiger die Unternehmen sind desto häufiger kommen natürlich diese Aussagen.
00:06:53: Wie würdest du das so einschätzen?
00:06:54: Welche Rolle kann Marketing auch gerade für produzierende Unternehmen liefern, gerade wenn ich sehr nischig bin.
00:07:00: Meinetwegen meine Branche besteht aus hundert Zielunternehmen.
00:07:05: Die kennen mich vielleicht schon.
00:07:06: und brauche ich dann Marketing?
00:07:08: oder welche Rolle spielt dann Marke?
00:07:10: Oder würdest Du sagen okay da kann man dann auch komplett auf Marketing- und Markenaufbau verzichten?
00:07:14: Na klar ja brauchen wir nicht!
00:07:18: Nein, natürlich!
00:07:21: Ich glaube es hat gar nicht so viel mit der Spezialisierung einer Nische zu tun.
00:07:26: Wenn ich eine Marke betreue dann muss sich sie auf jeden Fall... ja so ausprägen, dass sie als Marke auch wahrgenommen wird.
00:07:33: Also einfach zu sagen Hoppner ich bin da warum ruft keiner an?
00:07:38: und das funktioniert glaube ich heute nirgendwo mehr.
00:07:40: denn das Marketing Grundrauschen um einen herum ist mittlerweile so hoch geworden und so dicht über sämtliche Kanäle die wir mit uns tragen sei es in der Hosentasche oder dann noch abends vor der digitalen Wand.
00:07:55: diese Kanälen sind so dicht befeuert mittlerweile dass man, um wahrgenommen zu werden auch irgendwo eine Marke dann ja ich sag mal sichtbar machen muss.
00:08:08: und das funktioniert dann nicht mit zurücklehnen oder warten bis es Telefon
00:08:11: klingelt.
00:08:12: Vor allem ist da ja nicht nur der Wettbewerb die anderen Anbieter in derselben Nische sondern im Zweifel ist an der Wettebewerbung auch das Fast Moving Consumer Good Produkt quasi was auf TikTok, LinkedIn, Instagram oder im Fernsehen Werbung macht Weil auch diese Unternehmen dann die Werbeplätze ja meinetwegen besetzen, währenddessen ich als Nischiger Anbieter quasi auftauchen könnte.
00:08:39: Ja natürlich aber auch als nischiger anbietern habe ich hinterher eine Audience, die mir zuhört.
00:08:44: also wenn ich diese Kanäle bespiele, dann gibt es trotzdem gerade.
00:08:50: wenn ich als Fanmarke dann auftrete mit Menschen dann habe ich trotzdem eine Gemeinde, die sich um mich schad, weil sie A in das Thema interessiert ist.
00:08:59: B natürlich auch sehen will.
00:09:01: was mache ich denn da?
00:09:02: Wie mache ich das?
00:09:03: und ich schaffe über solche Kanäle natürlich ein ganz großes Vertrauen in eine solche Marke eben weil sie mit Menschen bespielt wird.
00:09:15: Dieses Vertrauen habe ich definitiv nicht wenn ich mich daraus zurückziehe und sage es lohnt überhaupt nicht Social Media zu bespielen.
00:09:24: Auch die Leute, die einkaufen, sprich die unsere Waren und Anlagen hinterher haben möchten.
00:09:31: Auch die sind ja ganz normale Menschen, die einem ganz normalen Werbedruck unterliegen.
00:09:36: Und wenn wir uns da nicht zeigen... Wenn wir früher oder später aus den Generationen, die noch mit einer Visitenkarte und einem Handschütteln durchs Land gereist sind verschwinden.
00:09:46: Das heißt also die Generationen der Mittelstand – ich spreche es nicht nur von Masa aber auch die die Mittelstand jetzt getragen haben in den letzten zwanzig dreißig vierzig fünfzig Jahren.
00:09:57: das waren ja wirklich Handshake-Geschäfte.
00:10:01: Menschen treffen sich reichen sich die Hand.
00:10:03: Und da spielt diese persönliche Komponente, diese Verbindung zwischen dem Verkäufer und dem Einkäufer oder dem Investor, die spielten schon jeher eine Riesenrolle.
00:10:13: Wenn ich einen nicht riechen konnte dann habe ich wahrscheinlich auch nicht so gut bei denen bestellt.
00:10:19: Es sei denn mein Einkäufer hat gesagt das muss aber.
00:10:23: Aber ich denke diese Zeiten sind aufgrund mehrerer Umstände verschoben.
00:10:31: Das heißt also wir haben durch Pandemien, ich sage mal Konflikte, durch wirtschaftliche Krisen, haben wir viel mehr festgestellt dass dieses persönliche Reisen zwar immer noch wichtig ist aber gerade in der Anbahnungsphase von Geschäften an Gewicht verliert.
00:10:49: das heißt heute wird sich kaum mehr ein Einkäufer oder einen Projektmanager ins Flugzeug setzen und durch Europa reisen um mal eben zu gucken, was es so gibt.
00:11:02: Sondern da ist diese Vorinformationen zu selektieren und mit einem möglichst hohen und hochqualitativen Vorbildungsstand in die Gespräche zu gehen.
00:11:13: Der wird immer mehr!
00:11:14: Und das ist für mich unausweichlich dass man auch jetzt mit der neuen Generation aufkommenden Digitalisierung noch mehr Informationen bereitstellen muss gut auffindbar ist, dass sie, ich sag immer es muss das Neckbel sein.
00:11:31: Also ich muss die Informationen lecker verdauen können.
00:11:34: Ich darf nicht beim ersten Kontakt mit so einer Liste kommen Sondern dass wir die Menschen wirklich Stück für Stück abholen und dann auch in dieser Interessentiefe immer weiter aufbauen können.
00:11:46: Und dann habe ich natürlich eine große Chance meinem Vertrieb ein Lied an die Hand zu geben.
00:11:53: oder der ruft schon direkt bei dem an und sagt Mensch ich hab da was kommt mich mal besuchen oder ich komme euch besuchen, dann geht es wieder auf den persönlichen Kontakt über.
00:12:02: Aber gerade in dieser Anbahnungsphase da finde ich die Digitalisierung der Werbung und auch diesen neuen Markenaufbau und die Kommunikation für diesen Marken-Aufbau extrem wichtig.
00:12:14: Wie würdest du das auch vom... Timing einschätzen?
00:12:16: wir neulich zum Beispiel im Podcast Gast hier, das war der Dimitri.
00:12:20: Der hatte davon berichtet dass er zum Beispiel sehr viel Markenaufbau Branding über LinkedIn Social Media betreibt.
00:12:25: indem er dort kontinuiert postet meinte also die ersten sechs sieben Monate habe ich nichts gemerkt gar keinen Effekt und dann ... wollte er ja schon eigentlich aufhören und aufgeben.
00:12:34: Und hat aber sich vorher halt gesagt, ein Jahr lang ziehst du durch... ...und dann hatte er glücklicherweise zwischen Monat sieben und ein Jahr ... ...dann quasi oder Monat zwölf den Durchbruch geschafft.
00:12:43: Dann lief es auf einmal und jetzt hat er das halt quasi ... ...könntsch ehrlich durchgezogen!
00:12:47: Was ist so deine Erfahrung?
00:12:48: Du hast es jetzt ja viele Jahre als Berater gemacht,... ...bis jetzt auch schon bei Masa ein bisschen dabei.
00:12:54: Wie lange muss man Markenaufbau zu betreiben?
00:12:59: Ja, Geduld muss ich dort auch investieren bis sich einen Effekt merke.
00:13:02: Was denkst du?
00:13:02: Wie kurzfristig kann ich schon merken ob ich auf dem richtigen Weg bin und ob das für mich als Unternehmen auszahlt?
00:13:09: Für mich ist es sehr schwierig jetzt ein Zeitraum zu benennen.
00:13:13: Ich kann das aber an bestimmten Symptomen festmachen.
00:13:19: Also wir sind jetzt in einer Phase wo Kolleginnen und Kollegen sagen Wollt ihr nicht mal was Neues machen im Marketing?
00:13:29: Jetzt wird es langweilig, weil die sich ja jetzt schon in der ganze Zeit auch damit beschäftigen.
00:13:34: Und das ist genau der Zeitpunkt an dem unsere Kunden erst anfangen wahrzunehmen.
00:13:41: Weil am Anfang sieht man da eine Veränderung und dann merkt man diese Veränderungen stetig.
00:13:47: Die wird weiter ausgebaut
00:13:49: d.h.,
00:13:51: Einmaliges Motiv, die haben mal so eine witzige Anzeigel gemacht oder so.
00:13:55: Sondern plötzlich baut alles aufeinander auf und alle Medien werden miteinander vernetzt Und ich bekomme Bausteine, die sich ja Miteinander vernetzt aufeinander aufbauen, sodass das mein Bild, mein Gesamtbild der Marke immer deutlicher und immer aufgebauter wird.
00:14:14: und Ich glaube Das ist von Branche zu Branche verschieden.
00:14:19: Bei Masa habe ich jetzt Vier Jahre.
00:14:23: Dass die Marke so wahrgenommen wird, dass die Kunden reagieren.
00:14:29: Vier jahre macht ihr das jetzt schon so und jetzt merkt ihr nach vier Jahren quasi okay es tut sich was?
00:14:34: Nach vier jahren merkte Vertrieb offensichtlich, dass sich da etwas tut, dass sie Kunden dieses Bild verinnerlichen, dass Sie mit diesem neuen Bild der Marke Masa näher kommen weil sie persönlicher ist als vorher.
00:14:50: Und wir bekommen teilweise jetzt auch Rückmeldungen auf unsere Posts bei LinkedIn, die wir machen.
00:15:00: Dass es auffällt dass wir persönlich sind und was uns auch aufgefallen ist sind Post in denen man darüber spricht das Maza keine bunte Welt aufbaut sondern dass wir über Fakten sprechen und dass das was wir aufbauen im Prinzip vertrauenswürdig ist.
00:15:19: Was wir da posten, hat nichts mit KI zu tun.
00:15:23: Obwohl wir natürlich KI zur Erstellung auch verwenden aber eben dann mit dem menschlichen Faktor hinterher bewerten was daraus gekommen umbauen, menschlich machen und dort wieder einsetzen.
00:15:35: Und wie gesagt das hat jetzt vier Jahre gedauert bis diese Wirkung oder dieses Konstrukt Maser so groß und blumig geworden ist dass es jetzt auch als die Welt der Betonköpfe wahrgenommen wird.
00:15:49: Wobei die ersten Kopierarbeiten, die haben wir schon sehr früh gesehen.
00:15:52: Die Wettbewerber?
00:15:54: Wir haben nach ungefähr anderthalb Jahren auf Messen getroffen, die mit ähnlichen Systemen agieren.
00:16:01: Wir haben jetzt nach zwei Jahren Posts gefunden, die uns erstaunlich ähnlich sind von der Struktur her aber eben in der gesamten Ausführung... nicht funktionieren, weil sie eben nur zu kurz gesprungen sind.
00:16:15: Also man hat das Bild gesehen.
00:16:17: was wir eingesetzt haben fand den Anfang gut aber dass was wir mit dem Post als Gesamtes eingesetzt habe also sprich diese Vernetzung die wurde wahrscheinlich noch gar nicht wahrgenommen und das kann man auch an den einzelnen Postern sehen.
00:16:29: Ja es ist spannend was du sagst.
00:16:31: Wenn man mittlerweile auf LinkedIn ist, sieht man halt total viele Beiträge die durch KI erstellt werden und mittlerweile wenn man ein bisschen geschult ist erkennt man das auch relativ schnell zum Beispiel in den Spiegelstrichen oder an anderen Punkten dass es KI generiert ist.
00:16:43: Und wir hatten neulich zum Beispiel Situation hier gegenüber von uns im Podcaststudio haben ja so eine große Weltkarte weil wir selbst immer internationaler werden quasi durch unsere Kundenprojekte und wir wollten das einfach als Symbol hier nochmal quasi so auffängen Und bei dieser Weltkarte gab es keine Anleitung.
00:16:58: Das heißt, du musstest ziemlich genau gucken was ist jetzt?
00:17:02: welcher Kontinent ist noch relativ trivial aber sind ja auch die ganzen kleinen Inseln dabei?
00:17:05: Du musst mal gucken okay welche Insel ist das jetzt und wie muss der Abstand sein und wie ordnet man das an?
00:17:10: Dann hatten wir halt eine Insel quasi dabei wo.
00:17:13: wenn ich wusste was ist es jetzt eigentlich dann meinte ich zu Kelvin so ja komm ich jag das gerade meine KI und frag mal nach.
00:17:20: Dann haben wir ein Bild davon gemacht und das in Gemini reingepackt.
00:17:24: Und dann die KI gesagt, dass es süllt!
00:17:27: Das kann nicht sein von der Dimension.
00:17:29: Es kommt auf jeden Fall ausgeschossen, dass er silt ist... ...und dann hat die KI nochmal darauf geantwortet.
00:17:35: Ja Erik ich muss dich da leider enttäuschen.
00:17:37: Ich habe es noch mal abgleichen.
00:17:38: Ist es tatsächlich nicht süll?
00:17:39: Tuierst Dich!
00:17:40: Das ist ja ein ganz guter Faktor oder ein ganz gutes Beispiel.
00:17:42: Am Ende des Tages muss man halt als Mensch darüber schauen was liefert die KI als Output?
00:17:47: und ist das auch wirklich gut?
00:17:49: Ist das menschlich, ist es natürlich.
00:17:51: Vor allem brauche ich halt meistens auch wenn ich mit KI arbeite, eine ganz gute Input-Grundlage und ganz gute Daten die ich auch eingebe über mein Unternehmen.
00:17:58: oder muss ich mir irgendwie auch schon Gedanken
00:17:59: machen
00:18:00: sonst habe ich am Ende einfach ja ChatGBT Content und den gibt's halt sehr viel auf LinkedIn und dann funktioniert es auch nicht deswegen.
00:18:07: Das ist ein ganz gutes Beispiel wie ihr es macht.
00:18:10: Ja also wir arbeiten gerade was die Content Erstellung geht, arbeiten wir eigentlich noch klassisch.
00:18:19: Das bedeutet, dass wir mit einem Fachartikel starten zu Sachen die bei uns passieren.
00:18:25: Das können Berichte sein über Forschungsaktivitäten das können Erfahrungsberichte sein mit Kunden oder Maschinen oder Tests und das können aber auch Berichte seien über Neuentwicklungen was man damit machen kann.
00:18:42: Die werden bei uns momentan noch ganz klassisch.
00:18:45: ich hätte jetzt gesagt von Hand getextet ein sehr umtriebiger Textkopf dahinter und diese Texte sind hinterher die Basis, also sprich wir haben einen Fachartikel der in einer Fachzeitung ausgeschrieben wird für sechs oder acht Seiten teilweise sogar zehn.
00:19:07: Wir hatten Ein Fachartikel letztes Jahr, der sogar auf zwei Ausgaben geteilt werden musste.
00:19:13: Weil die Redaktion sagte wir können hier keine Exklusivausgabe für Masa machen und der Text ist einfach genial!
00:19:19: Das heißt da steckt ganz viel Hirnschmalz meiner Texter-Kollegin dahinter und wir sind ziemlich stolz auf diese Leistung weil Das lässt sich hinterher super darlegen.
00:19:33: Also wir können mit diesem tollen Informationsblock, den sie dann geschaffen hat der für uns eine superverlässliche Datenbasis darstellt weil das wirklich die das komprimierte Wissen ist.
00:19:44: Mit dem können wir dann in den Splitter gehen und sagen okay denn zerlegen wir ihn ganz viele kleine Snackelbill Themen und packen die dann mithilfe von KI, aber dann haben wir gesicherte Datenbasis in interessante Content Pieces.
00:20:00: Und können die dann auf den verschiedensten Kanälen wieder posten?
00:20:04: Das macht es für uns dann eben verlässlich dass da kein Blitzin bei rauskommt weil wir da die Datenbasist schon kennen und die dann nur noch zum Vertext genommen machen.
00:20:13: Ja gerade im Marketing ist das ja auch häufig so, dass man nicht in diesen technischen Details so tief drin ist und ja macht schon Sinn vom Prozess.
00:20:22: Also das ist wahnsinnig spannend.
00:20:23: Wir haben jetzt gerade wieder ein Thema, das sehr physikalisch ist und meine Kollegin macht im Prinzip ein zweites Physikstudium jetzt gerade.
00:20:32: Sie sitzt da den ganzen Tag und guckt in irgendwelchen Uniquellen wie es mit Vibrationen und Schwingungsverhalten ist.
00:20:40: Das ist sehr, sehr spannend und das aber auch das was uns ja in der täglichen Arbeit frisch hält.
00:20:46: also wirklich auch mitzugehen am Zahn der Zeit welche bunten Bilder können wir daraus machen, sondern dass die technischen Gegebenheiten dieser Maschinen oder auch der Physik, die da einfach mitspielt verstehen.
00:21:02: Damit wir Content erstellen können, der aber auch zuverlässig ist.
00:21:06: und ich glaube das ist gerade wenn man in der Nische arbeitet wo es nicht um Nebensächlichkeiten geht, sondern wo man sich dann wirklich mit Details von einem Wettbewerber absetzen kann.
00:21:18: Da sehe ich das ganz extrem wichtig an, dass diese Informationen sehr konkret aber auch sehr zuverlässig sind und dass man im Prinzip als Branchenmiki akzeptiert wird.
00:21:33: Das ist was wo ich darauf hin arbeite mit ihr, dass wir den ja das Nachschlagewerk der Branche werden.
00:21:39: Das heißt wenn ich irgendwas über Betonsteinproduktion wissen möchte oder über Porenbeton, oder Kark Sandschein was auch immer.
00:21:48: Dann gucke ich bei Maza weil das im Prinzip eine der zuverlässigsten Quellen ist die wir nur haben und das wie gesagt hatte ich ja eben schon angedeutet dass wird das mittlerweile über Social Media schon wieder gespielt
00:22:01: bekommen.
00:22:01: Noch mal so ein paar Schritte zurück, wenn man noch mal Richtung Markenaufbau geht.
00:22:05: Angenommen ich bin jetzt in Industrieunternehmen möchte irgendwie etwas an meiner Marke verändern oder habe vielleicht mich die letzten Jahre auch gar nicht wirklich darum gekümmert weil es war eh Konjunktur Boom gewesen zumindest über ein paar Jahre zurückgeht.
00:22:18: So vertrieb lief vielleicht von einigermaßen alleine.
00:22:22: das Marketing hat einfach die Rolle im Parflyer zu erstellen und sich ein bisschen um Messe stand zu kümmern aber es war kein intensives Markenkonzept da.
00:22:30: In welchen Schritten würdest du so jemanden raten vorzugehen, eine eigene Marke aufzubauen?
00:22:34: Also was sind so typische Phasen die du früher entweder mit deinen Kunden durchlaufen bist oder die ihr auch bei Masa jetzt durchlaufend seid.
00:22:41: Also wenn ich die Marke ausbauen möchte gehen wir davon aus also sie ist da sie wird seit Jahren relativ bespielt.
00:22:53: dann ist es zuerst einmal die Sicht auf den Fokus.
00:22:56: Ich muss erstmal den Fokuss haben was soll denn die Markel hinterher ausstrahlen?
00:23:01: Das ist nicht damit getan zu sagen, okay ich mache jetzt mal das Logo neu und dann machen wir die Farben vielleicht ein bisschen frischer oder wir machen neue Webseite.
00:23:10: Das eben ist kein Marketing, das ist einfach Werbung sondern für mich geht es darum dass ich mit der Geschäftsleitung oder mit der Vertriebsleitung je nachdem wie großes Unternehmen ist ganz klar in eine Diskussion reingehe wo bist du heute?
00:23:27: Und wie möchtest du denn in fünf oder sieben oder zehn Jahren wahrgenommen werden?
00:23:31: Weil das ist eine lange Reise.
00:23:33: Markenaufbau ist kein schneller Umsatz und das ist ja immer das Schwierige, wenn ich zum Beispiel eine Kombination aus sieht man häufiger in Unternehmen sind Marketing- und Vertriebsleiter.
00:23:48: Da frage ich mich immer was machen die abends?
00:23:51: also der sitzt mit sich selbst auf dem Sofa in so einem Widerspruch.
00:23:56: Also der eine sagt, hey ich muss morgen Umsatz machen und der andere sagt ja machen wir langsam, wir bauen erst mal die Marke auf dass die Leute uns auch kennenlernen.
00:24:03: das ist langfristig weil wenn dann irgendwann man eine Delle isst und du nicht so schnell umsatz machen kannst.
00:24:07: dann hast aber die marke die uns weiter trägt über die jahre und da sagt dann der andere wieder ja nee aber ich habe doch hier meinen Auftrag Ich muss Umsatz schaffen und ich muss hier mein Ebit hinkriegen.
00:24:16: Das sind dann zwei leute in einer Person wo ich mich immer frage wie shit zufrieden muss dieser mensch arbeiten können?
00:24:22: Es ist eh schon schwierig.
00:24:24: Da muss ich ganz ehrlich sagen, es ist ganz wichtig mit der Vertriebsleitung oder mit der Geschäftsleitung die Wege auszudiskutieren.
00:24:33: Wo soll die Reise hingehen?
00:24:35: Das allererste was man braucht ist das Ziel und ansonsten laufe ich einfach durch den Raum und komme eigentlich nirgends an.
00:24:44: Hast du ein Beispiel was so'n Ziel sein kann?
00:24:46: weil's ja sehr abstrakt immer ist, finde ich.
00:24:48: So gerade wenn es um Markenaufbau geht find' ich das relativ schwer zu greifen.
00:24:52: zumindest hatte ich lange Zeit das Problem irgendwie mir unter Markenbildung was Konkretes vorzustellen.
00:24:59: Was würdest du sagen, könnten so konkrete Ziele sein?
00:25:02: Vielleicht an einem Beispiel von Masa oder vielleicht kannst du auch ein Beispiel nennen aus deiner Beratungszeit entweder ganz konkret oder sonst vielleicht anonymisiertes Beispiel wie so einen Ziel aussehen kann.
00:25:12: Na gut um das jetzt bei Masa direkt greifbar zu haben, das ist aktuell, das kann man auch nachschauen.
00:25:17: Das Ziel dass ich wohin schon sagte Masa muss... oder andersrum gesagt, als ich bei Masa angefangen habe und hab mir den Wettbewerb angeschaut ist.
00:25:27: Das erste was man ja macht wenn man in einem fremden Unternehmen oder neuen Unternehmen anfängt, man schaut was macht denn der Wett Bewerb?
00:25:34: Und da konnte man sehen dass das die Marken beauftragten oder auch die Werbeleitenden je nachdem was es dann in dem Unternehmen ist gemacht haben war genau das gleiche.
00:25:45: Die haben geguckt was machen denn die anderen?
00:25:47: Und haben dann, je nachdem wo sie was schönes gefunden haben, die Bausteine eben auch genommen und haben die dann bei sich ins Marken oder ins Portfolio mit aufgenommen.
00:25:57: So dass ich feststellen konnte eigentlich sind die alle gleich.
00:26:00: Mir ging es jetzt nicht darum gleich zu sein oder nur einen Schritt aktueller beim anderen zu klauen sondern ich wollte als Ziel für Masa eine Einzigartigkeit in den Markt bringen.
00:26:15: also Masa ist das einzige Unternehmen, dass und wenn man es jetzt aufs Marketing betrachtet hat.
00:26:22: Da war das vor vier Jahren eben.
00:26:25: Marketing würde der Einzige sein, der mit Menschen im Portfolio eine persönliche Bindung zum Kunden aufbaut.
00:26:34: Das war dann das Ziel also greifbar zu werden und real umgesetzt habe ich das ja dann mit dem Programm die Betonköpfe.
00:26:46: Das bedeutet, ich habe eine Formulierung geschaffen oder einen Satz mit dem wir uns im Prinzip immer dann auch kommunizieren wenn wir mit Menschen werben.
00:27:01: Das heißt das sind Menschen die in Betrieb arbeiten und es sind keine Schauspieler- oder Fotomodels sondern das sind reale Menschen die bei uns arbeiten Und mit dieser kommunizierten Philosophie dass die Betonköpfe sind.
00:27:16: Also Menschen, die den ganzen Tag an nichts anderes denken als wie man Beton in Formen bekommt.
00:27:23: Je nachdem was ich brauche... ...die da also im Prinzip die ganze Leidenschaft ihres Arbeitens, ihres Denkens ins Endprodukt des Kunden packen.
00:27:36: So gesehen sind wir Beton köpfe und dieses Wort Beton Köpfe hatte für mich noch den charmanten Part Das ist ja eine negative Besetzung hat in der deutschen Sprache.
00:27:47: Und es hatte die gleiche oder ähnliche Besetzung auch in der englischen Sprache, sodass wir gesagt haben okay das ist die Möglichkeit mit so einem Gegenpool in den Markt zu gehen.
00:27:59: also nichts mehr zu sagen Wir sind kreative Maschinenbauer, sondern wenn ich sage wir sind die Betonköpfe ist es im Prinzip ja genau das Gegenteil von dem was sich haus drücken will.
00:28:11: Also mit dieser Ironie an den Start zu gehen und sagen der Betonkopf ist ein Mensch der sich grundsätzlich nicht aus seiner Komfortzone bewegt weil das was so war war gut und ich muss es ja nicht verändern.
00:28:22: Und demgegenüber steht eine, ich sag mal Maschienenbaufirma die individuelle beste Lösung für den Kunden zu erarbeiten.
00:28:36: Das heißt also, da findet eine extrem hohe Dynamik statt in der Weiterentwicklung im jeweiligen Anlagenbau gerade wenn man sieht dass eine Betonanlage nicht ist wie die andere.
00:28:49: Also es gibt ich würde sagen auf der Welt maximal zwei Anlagen von Masa die gleich sind.
00:28:54: Um diesen wahnsinnigen Individualisierungszwang zu bewerkstelligen muss dieses Unternehmen gerade auch in der Entwicklung von Maschinen- und Anlagentechnik sehr dynamisch sein.
00:29:04: Und wenn ich dann mit den Betonköpfen das Liegenpolstück dazu bringe, ist es ein irritierender Blick.
00:29:13: Es ist aber auch ein bisschen ironie.
00:29:17: Wir nehmen uns und unsere Arbeit nicht gar zu ernst – aber wir sind echt mit Leidenschaft dabei!
00:29:22: Das hat für uns einen riesen Vorteil gebracht, dass wir eben nicht mehr als perfekte Maschinenbauer ins Rennen gehen mit perfekten Maschinnen und perfekter Leistungen, weil dummerweise ist das bei MASA genauso wie bei allen anderen Unternehmen auch.
00:29:41: Da wo Menschen arbeiten passieren Fehler!
00:29:44: Und dann an den Start zu gehen um zu sagen wir sind perfekt und es läuft immer perfekt ist natürlich für's Endgespräch mit dem Kunden ziemlich tödlich, weil der dann sagt ja so hier Moment mal da ist ja also da müssen wir uns über die Abschlussrechnung vielleicht nochmal unterhalten Und für mich war das auch ein Ansinnen, zum Beispiel gegenüber dem Vertrieb den Druck rauszunehmen und zu sagen, nein wir sind nicht die besten aber wir machen es mit Leidenschaft.
00:30:11: Also wenn du ein Problem hast oder auf der Baustelle ein Problem auftritt, sach uns Bescheid und wir kümmern uns drum.
00:30:17: Das ist ein anderer Ansatz und ich denke daran werden wir gemessen und das wird auch dem gerecht dass wir bei Masa würde ich sagen momentan bestaufgestellten Service haben, also sprich mit einer Hotline die auch tatsächlich erreichbar ist.
00:30:35: Da ist kein KI-Assistent hinten dran da ist keine Anrufbeantworter hinten dran und sagt ja wir nehmen das entgegen Montag hört vielleicht jemand das Band ab sondern es ist tatsächlich auch am Wochenende jemand da oder auch nachts weil Masa in Europa die Maschinen stehen aber weltweit.
00:30:51: das heißt es ist durchaus möglich dass in Indien jemand mitten in der Nacht mal irgendein Support braucht weil bei ihm gerade morgen ist.
00:30:59: Also, so gesehen ist das wieder ein Baustein gewesen mit dem ich so eine Vielfältigkeit an Kommunikationsmöglichkeiten bekommen habe um irgendwas was Masa betrifft plausibel darzustellen aber nicht auf den gewöhnlichen Weg.
00:31:14: Das heißt dieses dieser Ansatz es nicht zu sagen sondern es zu tun und plausibel zutun und authentisch zu tun Das bringt die Marke dann nach vorne, weil das im Prinzip eine gelebte Marke ist, die nicht daraus definiert wurde.
00:31:33: Eine zu sein sondern die aus den Werten des Unternehmens entsteht und gelebt wird.
00:31:38: also sprich wir sind im Service rundum für dich als Kunde da.
00:31:42: Wir sind dynamisch und kümmern uns um individuelle Lösungen.
00:31:47: Wir haben nicht eine Anlage die kann zu kaufen oder sein lassen sondern die wird eben passend gemacht.
00:31:53: Und gerade das dann auch fürs Marketing oder für den Vertrieb zu sagen, wir sind da.
00:31:57: Wenn es Probleme gibt, rufen uns an und kümmern uns darum.
00:32:01: Das ist mittlerweile eine ganz andere Herangehensweise für Maser geworden und ich glaube die Kunden nehmen das aktuell sehr dankbar wahr weil der Realität der Welt entspricht, die gerade alles andere als perfekt ist.
00:32:16: Und das schon seit mehreren Jahren.
00:32:18: Als mich interessieren würde... Er hat schon gesagt, dass es sehr wichtig ist eine Marke zu leben.
00:32:23: Ich würde gerne nochmal tiefer reingehen wie sehr Marke mit Leistungen beziehungsweise den Produkt verknüpft sind.
00:32:30: ich habe ganz früher mal ... einen Buch gelesen, da ging es um Positionierung.
00:32:35: Das war ich hoffe, ich spreche jetzt richtig aus von dem Peter Saftchenko ist so eine Positionierungslegende und der hat das damals unterteilt in reale Vorteile oder generelle Positionierungen und eine virtuelle Positionierung.
00:32:47: Da ging's halt viel darum zu schauen was mein USP?
00:32:50: Was habe ich für Besonderheiten wie kommuniziere ich das nach außen etc.
00:32:54: Wenn ich aber keinen klaren USP finde dann kann ich das quasi virtuell machen indem ich andersartig kommunizieren und dadurch quasi eine Marke schaffen, anders vorgekehrt.
00:33:04: Und jetzt hast du ja aus meiner Sicht so wie ich es gerade wahrgenommen habe um wie ich Maser bisher auch kennengelernt hab einen starken Anteil von der virtuellen Positionierung mit reingenommen wenn man dies Konzept nimmt.
00:33:13: also das geht sehr viel um die Kommunikation mit den Betonköpfen ist ja sehr sehr stark wording-nastig hinten.
00:33:18: daraus habt ihr es ja auch sehr gut gelebt.
00:33:20: ne sowie du bist grad auch angeschnitten da schon im Service aber du hättest ja auch die Möglichkeit gehabt bei Masa auf harte Vorteile zu gehen, die real in den Produkten verankert sind.
00:33:29: Also als Beispiel ihr habt ja das Optical Quality Control System wo dann die Steine automatisch geprüft werden ob sie den Qualitätsansprüchen genügen so dass halt nicht ein Mensch drüber gucken muss.
00:33:40: Fehlerquoten runtergehen, Reklamationen runtergehen ist ja ein sehr guter Vorteil den andere Unternehmen ja nicht haben.
00:33:46: und solltest du auch genau gucken können.
00:33:49: was gibt es real an dem Maschinen für Besonderheiten?
00:33:51: Und das sehr stark nach außen ... bauen können und dann sagen zu können, okay eine Marke ist eine Assoziation.
00:33:57: Also was soll ich jemand denken wenn er am ASA hört?
00:33:59: Und dann soll er daran denken dass die die innovativsten Maschinen haben in Form von Optical Quality Control System... ...und anderen Dingen.
00:34:05: Warum bist du in die eine Richtung gegangen und nicht in die andere?
00:34:08: oder ja das ist im Endeffekt die Frage.
00:34:12: Gut als ich angefangen habe gab es dieses tolle System noch nicht.
00:34:15: Die Optical quality control ist jetzt ziemlich genau ein Jahr alt.
00:34:20: Was bei oder was für meine Arbeit in diesem Moment wichtig war, Masa sehr, sehr glaubwürdig darzustellen.
00:34:33: Und mir war bewusst dass wir eventuell nicht die neuesten Neuheiten an Technik haben.
00:34:42: Mir war bewusst das wir vielleicht auch nicht die sicher war Nicht die günstigsten Anlagen haben Die halt nun mal dem Standort geschuldet sind.
00:34:53: Dieser Standort Deutschland wird bei Masa sehr extrem gelebt.
00:34:59: Das gehört mit dazu und hat gerade in der Pandemiephase zum Beispiel extreme Vorteile gezeigt, dass eben gerade für den Material Einkauf relativ wenig Container irgendwo stecken geblieben sind sondern das wird hier in Deutschland oder Europa mit kalkulierbaren Einkaufs- und Fertigungswegen haben.
00:35:21: Die haben natürlich auch ihren Preis, die haben aber auch ihre Qualität.
00:35:25: Und das mit der Marke zu transportieren war denn für mich in dem Moment wo es dann diese füffige Lösung mit der Optical Quality Control noch nicht gab... ...der sinnvollste Weg weil das für den Kunden zudem Zeitpunkt einer der ausschlaggebenden Faktoren waren.
00:35:43: Zuverlässige Materialversorgung, zuverläßiger Service zuverlässige Anlagen und ich glaube das ist, was Maser wirklich gut kann.
00:35:52: Man kann sich vorstellen wenn eine Betonsteinanlage einen Fehler hat dann sind da Zu dem Zeitpunkt mehrere Tonnen Frischbeton im Umlauf Und wenn die Anlage dann steht Dann haben die Bediener und das sind ja im Idealfall zwei oder drei ungefähr zwanzig Minuten Zeit den Fehler zu beheben, ansonsten können sie dem Presslufthammer rausholen und die Anlage versuchen wieder frei zu legen weil dann der Beton hart geworden ist.
00:36:24: Das heißt in dieser Branche es extrem wichtig eine zuverlässige Anlage zu haben die nur dann stehen bleibt wenn ich das will also sprich zur Wartung Inspektion oder zum Reinigen Und das war eben auch einer der Punkte diese Zuverläßigkeit Ich nicht an einem Feature festmachen kann.
00:36:48: Diese Zuverlässigkeit hat eben keine Taktzahl, kein Kilogramm, keinen Liter, kein sonstwas.
00:36:56: Zuverlässigkeit zeigt sich nicht in irgendeiner Skala und daher bin ich auf die virtuelle Welt rübergegangen und habe diesen Wert von Masa als Marke in Zufallässigkeit-Glaubwürdigkeit gesetzt.
00:37:12: Was mich noch interessieren würde, ist so der Bereich Internationalität.
00:37:16: Also Masa ist ja weltweit unterwegs – viele Nationen und unterschiedliche Kulturen.
00:37:21: Ja was hat das in deiner Arbeit als Marketingleiter bewirkt?
00:37:27: Wie denkst du darüber, was gab es für Herausforderungen?
00:37:29: Was sind das für Chancen?
00:37:31: Wie seid ihr da bei Masa auch vorgegangen?
00:37:33: Mal sehr offen gefragt einfach!
00:37:36: Also die Herausforderung habe ich relativ schnell gelernt, weil die Herausforderungen besteht nicht allein in der Sprache.
00:37:44: Es ist für uns im Marketing immer eine Riesenherausforderung ein Werbetext oder einer Werbeaussage, die auf Deutsch- oder auf Englisch vielleicht noch ganz nett klingt, in ganz viele andere Sprachen zu transformieren, die eventuell auch gar nicht auf ne romanischen Sprache aufgebaut sind.
00:38:02: Das ist extrem schwierig!
00:38:04: Und manchmal muss man feststellen, dass funktioniert auch nicht.
00:38:08: Das zweite was mir an dieser internationalen Arbeit wirklich die Augen geöffnet hat ist das es nicht reicht einfach nur die Sprache zu wechseln weil die Anforderungen an Produkte und Dienstleistung komplett anders sein können.
00:38:25: Und da sind dann Beispiele dabei, dass man auf verschiedenen Kontinenten oder in verschiedenen Kulturen ganz andere Prioritäten auch setzt.
00:38:35: Das fängt dann zum Beispiel mit dem Aufbau einer Internetseite an, dass ich wenn ich westliche Welt anspreche, andere Prioritätennliste ansetze als wenn ich z.B.
00:38:45: in die östlicheren Welten gehe wo ganz andere Primäranforderungen an solche Maschinen und Anlagen existieren.
00:38:52: Das heißt, da muss man im Prinzip teilweise die Argumentationsketten umkehren weil das was hier in Europa unter selbstverständlich läuft in anderen Kulturen eventuell sehr wichtig ist.
00:39:03: Und das hat mich wahrscheinlich auch wieder wach gerödelt wieder mal einen Schritt zurückzutreten und zur Seite zu gehen und zu gucken Was mache ich denn hier überhaupt?
00:39:16: Ist es richtig?
00:39:17: Kann das jemand brauchen?
00:39:19: Und da waren tatsächlich Sachen dabei, wo ich dann selber in der Reflektion feststellen musste.
00:39:25: Nee so wie ich das jetzt hier gemacht habe können die das in anderen Ländern gar nicht brauchen.
00:39:29: und witzig ist dass mir meine Kollegen aus den anderen Niederlassungen das anfangs gar nicht so widerspiegelt haben sondern das war ja der neue Marketingleiter den hat man auch machen lassen.
00:39:46: Ich hatte dann irgendwann angeboten zu regionalen Marketing-Meetings und am Anfang sagte man so, nee nein brauchen wir nicht.
00:39:56: Und dann auf einmal kam das Interesse für die Regionalen Marketing Meetings.
00:39:59: Das heißt im Marketing Meeting USA ein Marketing Meeting in Europa, eins in Indien um die verschiedensten Gebiete auch mit den verschiedenste Anforderungen werblich erstmal abzuholen.
00:40:15: nach wie vor wahnsinnig spannend an dieser internationalen Arbeit, dass man eben nicht einfach nur Copy-Paste macht mit einer anderen Sprache sondern das man an ganz andere Gegebenheiten herangehen
00:40:26: muss.
00:40:27: Wenn ihr die Marketingmeetings habt dann ist es mit Marketingleuten aus dem Bereich oder mit den Vertrieblern?
00:40:33: Oder wer ist damit dabei?
00:40:34: Das ist der Vertrieb.
00:40:35: also da sind die Vertriebe aus den verschiedensten Regionen, die uns dann mit den Anforderungen ihres Markens konfrontieren dass eine Maschine in Europa andere, sag mal Ansprüche erfüllen muss als sie das in Indien tut.
00:40:52: Dass wir rein regional mit anderen Sicherheitsvorschriften zum Beispiel konfrontiert werden die in einigen Ländern sehr viel schärfer sind als bei uns und in anderen aber weniger stark ausgeprägt sind als für uns.
00:41:08: Und dass man auch das wieder zum Aufbau der Marke nutzen kann.
00:41:13: Wir positionieren uns damit, dass wir sagen unter einem gewissen Sicherheitsstandard liefern wir nicht.
00:41:22: Also auch dann wenn in dem Land ein niedigerer Sicherheitsstandard gesetzlich verankert ist geht man hin und sagt nein das ist die Marke Masa zuverlässig sicher langlebig.
00:41:36: Das heißt auch da ist der Punkt wieder als Umkehrwirkung auf die Markesicherheit So dass man dann sagt, okay wir kumpeln uns auf einen Mindeststandard und das wie gesagt ist auch ein Teil aus der internationalen Arbeit die sich da ergeben hat.
00:41:55: Dass man sagt, es hat sich gezeigt und wir gehen diesen Weg zu sagen ja das ist eines dieser Statements Das ist dann eins was man messen kann weil das steht in Stahl um die Anlage rum und hat Lichtschranken oder Knöpfe ums zu bedienen Diese Marke dann auch wieder um einen Wertepunkt reicher.
00:42:17: Ich finde es klingt so banal, aber die meisten Unternehmen machen halt genau das nicht und deswegen ist der Tipp wertvoll aus zweierlei Sicht.
00:42:25: also wenn ich jetzt ein international agiertes Unternehmen bin allein dieser Tipp dass man regionale Marketing Meetings mit unterschiedlichen Nationen macht auf wenn man das Marketingzentral gesteuert hat meinetwegen ist aus meiner Sicht schon Gold wert weil so viele Unternehmen, die das nicht machen und wo dann einfach ein riesiger Hebel liegt.
00:42:43: Zum anderen aber auch unsere Erfahrungen.
00:42:44: selbst wenn ich jetzt kein international agierendes Unternehmen bin und habe meinen Fokus auf Deutschland oder in der Dachregion ist es unserer Erfahrung nach immer total essentiell das Marketing-und Vertrieb miteinander sprechen weil ganz häufig hat man das so dass sie eher gefühlt gegeneinander arbeiten.
00:43:00: Ich meine nur das ist eben auch genannt dass manchmal Zielkonflikte geben kann aber im Endeffekt Arbeiten ja langfristig doch beide auf das gleiche Ziel hinaus, nämlich mehr Umsatz und mehr Geschäft zu generieren.
00:43:10: Und gerade da hat halt der Vertrieb häufig Dinge die das Marketing gar nicht haben kann.
00:43:16: Also der Vertrieb hat halt Zielgruppen Sprache, der weiß wie die Zielgruppe das ausdrückt welche Wörter die wählen worauf sie reagieren was die abschreckt was die Einwände sind all diese Punkte sind ja fürs Marketing total relevant.
00:43:27: wenn ich dann im Marketing meinen eigenen vier wänden sitze mein wegen noch mit KI am suchen bin funktioniert es häufig nicht weil wir ... so oft schon irgendwie Kunden gehabt, die dann ... ... irgendwie noch mal einen neuen Markt reingehen wollten.
00:43:39: Keine Erfahrungswerte über diesen Markt hatten... und dann einfach sagen ja komm?
00:43:44: wir fragen mal ChatGPT, wie worauf es in den Markt ankommt?
00:43:47: Aber meistens ist das halt zu generisch damit es wirklich funktionieren kann.
00:43:50: Und genau diese ... ... Ja Inputs, diese gute Datenbasis was wir auch am Anfang unseres Gespräch oder in der Mitte des Gesprächs hatten ... ... ist halt absolut essentiell um irgendwie gute Ergebnisse.
00:44:00: herzustellen.
00:44:01: Deswegen aus meiner Sicht klingt der Tipp vielleicht etwas trivial, aber er hat einfach einen riesigen Wert.
00:44:06: Das ist dieser riesige Wert, aus dem auch meine Kollegin aus dem Text wirklich dann ihre Werke generiert und das stellt eben sicher dass wir die DKI, die wir nutzen mit fundierten Informationen füttern damit sie da nicht irgendwelche Fantasiergebnisse aus der Erde zaubert.
00:44:23: Jetzt haben wir viel darüber gesprochen, dass das Ziel besonders wichtig ist um eine Marke aufzubauen und sind auf Beispiel und Details eingegangen.
00:44:31: Wenn ich jetzt das Ziel klar habe wie fügt sich dann der Weg hinten heraus?
00:44:37: Ist es immer unterschiedlich oder ist es immer gleich?
00:44:39: Und was sind vielleicht auch so die Punkte, die ich mir dann anschauen muss als Unternehmen?
00:44:44: Wie ich meinen Kommunikationskonzept ausrechte bzw meine Kommunikation auch anpasse?
00:44:49: Ja gut, im Prinzip ist es bei allen Systemen dann gleich.
00:44:53: Also wenn ich das Ziel mit dem Kunden klar definiert habe, dann ist es im Prinzip sehr einfach weil dann ist die Struktur dass man sämtliche Kommunikationswege durchgeht und dann fängt man im Prinzip schon an bei Schrift Text Farbe Formen Kommunikation Stil Dass man das im Prinzip abgleicht Das was man hat, was man nutzt oder vielleicht noch gar nicht nutzt passt das hinterher mit dem Ziel was man erreichen möchte zusammen damit diese Kommunikation nicht künstlich wirkt sondern wirklich auch als als homogen wahrgenommen wird.
00:45:30: Als stimmig mit dem Unternehmen, stimm ich mit der Marke damit auch das Weiterleben der Markel ohne die Agentur oder ohne den Berater dadurch gesichert ist dass es authentisch mit dem Unternehmen verknüpft ist, dass das Unternehmen sich selbst in dieser Markenpositionierung auch sieht oder in den markenziel sieht und man in der Lage ist, das auch weiterzuleben aus Eigenenergie ohne dass es sich künstlich anfühlt oder fremd.
00:46:03: Also erst dann wenn man das so hinbezaubert hat, dass der Kunde sagt wow das sind wir!
00:46:08: dann weiß man, dass das auch weiter leben wird.
00:46:12: Weil dann identifizieren Sie sich damit?
00:46:14: Sie empfinden es nicht als Mäntelchen was übergestülpt wird sondern wirklich als Raketenstufe die als Zündung hilft nach vorne zu
00:46:21: kommen.
00:46:22: Jetzt hatten wir eben ja auch gesagt, dass sehr viel Geduld braucht bis man den Effekt an der Marke spürt teilweise mehrere Jahre.
00:46:30: woran würdest du denn sagen merkt man dann den Effekter einer Marke?
00:46:34: oder Merke ich überhaupt den Effekt einer Marco?
00:46:38: oder kann ich das vielleicht gar nicht mehr spüren?
00:46:40: Doch, also spülen kann man das auf jeden Fall.
00:46:44: Nämlich dann wenn der Markt reagiert.
00:46:47: Also ich selber werde das so nicht spühen Wenn ich einfach nur in meiner Welt verharre und sagen wir ein bisschen rechts noch links gucke.
00:47:00: Ich spüre es dann wenn ich Reaktionen von extern bekommen.
00:47:05: Reaktionen von externen kann sein, dass plötzlich Reaktion auf Posts kommen.
00:47:11: Dass wir auf der Messe angesprochen werden.
00:47:14: Ich habe hier von euch das und das gesehen.
00:47:17: Da zum Beispiel war das System, dass ich eingesetzt hab diese Menschen die Betonköpfe mit in die Werbung zu nehmen gerade in der Messelzeit.
00:47:25: ideal weil die Leute auf dem Messestand plötzlich den Menschen aus der Anzeige gesehen haben oder umgekehrt, die waren auf der Messe und waren hinterher zu Hause und haben in der Messel nachlesen.
00:47:35: Die nächste sage ich, mit dem habe ich gesprochen!
00:47:37: Also dass eine Marke im Prinzip so plausibel auch weiter gelebt werden kann das ist extrem wichtig und dass sie von dem Unternehmen selbstständig weitergelebt werden können.
00:47:47: Was wir mal als abschließende Frage haben angenommen dein gesamtes Gedächtnis würde zurückgesetzt werden Und du startest wieder in deiner Position, die du jetzt bei Masa hast als Marketingleiter.
00:48:00: Welche drei Dinge würdest du dir selbst wieder mitgeben um quasi bestmögliche Startvoraussetzungen zu haben?
00:48:08: Also sämtliche Impulse können das sein.
00:48:10: Das könnte Strategien sein Es könnten Denkweisen sein Mindsetthemen Ideen.
00:48:17: Was würdest Du dir mit geben?
00:48:19: Der Fokus Das Ziel.
00:48:22: Das ist so extrem wichtig, dass ich es für mich einfach nur als Wunderwerkzeug betrachte.
00:48:33: Sprich dieses Ziel zu definieren, zu schauen und dann wie gesagt, dann ergeben sich aus meiner Sicht, aus meiner Arbeitswelt – das kann aber für jeden anders sein!
00:48:45: Das ist jetzt eine reine Eigenwahrnehmung.
00:48:50: Dann ergeben solche Lösungswege eigentlich... von selbst.
00:48:54: Aber man muss den Fokus haben zu sagen, wo stehe ich und wo will ich eigentlich hin?
00:49:00: Das
00:49:01: heißt das erste Punkt ist ein klares Ziel zu haben.
00:49:03: also würde es wieder mitgeben finden immer ein klares Ziel oder einen klaren Fokus.
00:49:07: was wäre Punkt zwei und drei
00:49:10: Aus meiner persönlichen Kraft aus meinen persönlichen Eigenschaften einen Schritt zurücktreten zu können um die Sache immer wieder aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten maßgeblich dafür, dass man sich weiterentwickeln kann.
00:49:25: Ansonsten bleibt man ewig in seiner Spur, in seinem eingetretenen Fahrt und ich finde es extrem wichtig und das finde ich auch eine gute Fähigkeit, dass ich öfter mal stehen bleiben kann oder einen Schritt zur Seite machen, dass den Zug erstmal mir vorbeirauschen und sagt dann brauche ich das noch?
00:49:45: Oder kann das weg?
00:49:47: Und kann daraufhin dann Anpassungen am Purs vornehmen?
00:49:50: Ich glaube, das ist wichtig!
00:49:52: Genauso, also nach dem Ziel kommt dann diese Möglichkeit auch zwischendurch immer mal wieder diese Checks
00:49:57: zu machen.
00:49:58: Waren die Stellschrauben, die wir gedreht haben gut nicht einfach hinterherrennen und sagen ja das war so, nee auch zwischen drin kann man feststellen dass man Scheit hat.
00:50:09: Und Nummer drei?
00:50:11: Das Vorstellungsvermögen manchmal auch das Abstruse realisieren zu können Sachen fertigzumachen die den Konsumer hinterher überraschen, polarisieren.
00:50:26: Das hatten wir vorhin auch schon im Gespräch.
00:50:30: In dem Moment wo ich Mainstream herstelle werde ich auch nur als Mainstream wahrgenommen und ich glaube die Fähigkeit oder das Potenzial sich Situationen, Vermarktungswege oder Kommunikationswege zu überlegen in dieser Branche absolut polarisierend sind, das ist meines Erachtens der einzige Weg sich hervorheben zu können.
00:51:00: Wer nicht polarisiert ist unter allen und so komme ich nicht vorwärts.
00:51:06: Also wir hatten heute glaube ich eine spannende Folge rund um Markenaufbaupositionierung und wie man ja ein Nischen vorgeht um ne Mark aufzubauen.
00:51:14: wer dazu Fragen hat oder wer sich für das Thema interessiert kann sich gerne auch bei Sven Olaf Jung melden, gerne einfach mal bei LinkedIn suchen hinzufügen, anschreiben oder alternativ natürlich auch gerne sich vor uns melden.
00:51:27: Von daher wir hoffen es hat euch gefallen und in diesem Sinne vielen Dank fürs
00:51:40: Zuhören!
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